Saubere und effiziente Kraftwerke durch intelligentes Engineering

Abfallverwertungsanlage MHKW Rothensee 3+4

MHKW ROTHENSEE, LINIEN 3 + 4, MHKW Rothensee GmbH, Magdeburg

Die in der Zwischenzeit kurz vor der Inbetriebnahme stehende dritte und vierte Linie wurde auf Basis der technischen Lösungen der ersten beiden Linien konzipiert. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Lieferfirmen und Investoren lief hervorragend. Der Standort hat sich hervorragend bewährt, das innovative Projekt zwischen privaten und kommunalen Investoren gilt deutschlandweit als Pilotprojekt. Initiiert hatte dies damals der heutige Vorstandsvorsitzende der RAG, Dr. Werner Müller, der bei der Einweihung der Linien 1 und 2 auch persönlich anwesend war.

Ausführungszeitraum 2004 bis 2006

                     
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Unsere Leistungen

  • Genehmigungsplanung, Nebenbestimmungs-Management
  • Entwurfsverfasser für den Bauantrag
  • Gesamtplanung
  • Anordnungsplanung und Bauvorplanung
  • Koordination, Abstimmung, Zusammenführung aller systemtechnischen Unterlagen
  • Prozessbeschreibungen und Listen
  • Schnittstellenkoordination für alle Lieferlose
  • Projekt-Terminplanung und Baustellen-Terminkoordinierung
  • Schnittstellkoordination für Bau-, Verfahrens-, E- und Leittechnik
  • Werkplanung, Unterirdische Wirtschaft
  • Koordination, Abstimmung und Vorgabe der konsortialen Enddokumentation

Projektbeschreibung

Die Städtischen Werke Magdeburg GmbH (SWM) und die Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG (BKB) in Helmstedt beteiligen sich an der MHKW Rothensee GmbH, die im Stadtteil Rothensee bereits ein zweiliniges Müllheizkraftwerk betreibt. Die Anlage wurde vom Generalunternehmer Alstom Power Conversion GmbH als Führer eines Konsortiums mit 5 Partnern errichtet. Der Folgeauftrag für ein weiteres zweiliniges Müllheizkraftwerk wird wieder vom Generalunternehmer Alstom durchgeführt.

Der Abfall wird mit LKW’s angeliefert und auf dem wassergekühlten Vorschubrost des Dampferzeugers verbrannt. Am Austritt der Überhitzer betragen die Frischdampfparameter 400°C / 40 bar. Der Dampf treibt eine eingehäusige Kondensationsturbine mit Anzapfungen und radialem Abdampf nach unten zur Ableitung in den luftgekühlten Kondensator an. Aus der Turbine kann Dampf zur erforderlichen Fernwärmeerzeugung entnommen werden.

Das Abgas wird mittels SNCR-Verfahren, Sprühabsorber, Gewebefilter und HOK-Dosierung behandelt und erfüllt die Forderungen der 17. BImSchV. Die anfallende Schlacke und die Restprodukte aus der Rauchgasreinigung werden mit LKW’s abtransportiert.

Broschüre (PDF)