Saubere und effiziente Kraftwerke durch intelligentes Engineering

Abfallverwertungsanlage TA Lauta

T.A. LAUTA, Regionaler Abfallverband Oberlausitz Niederschlesien (RAVON)

Envi Con ist vom Generalunternehmer ALSTOM mit der Gesamtanlagenplanung, Baustellen- Qualitätssicherung und Terminplanung beauftragt. Bauherr sind Vattenfall Europe und STEAG. Die Anlage war eine der ersten bundesweit, die im Kontext der Änderung der TA Siedlungsabfall beschlossen wurden, wonach ab 2005 im Sinne einer thermischen oder stofflichen Verwertung keine Deponierung von Siedlungsabfällen mehr zulässig ist. Die T. A. Lauta ist Teil des Abfallwirtschaftskonzeptes des Regionalen Abfallverbundes Oberlausitz – Niederschlesien (RAVON).

Ausführungszeitraum 07/2001 bis 05/2004

                     
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Unsere Leistungen

  • Generalplanung
  • Koordination der leittechnischen Umsetzung
  • Schnittstellkoordination für die Bereiche Kessel, Rauchgasreinigung, Wasser-Dampf, Bau)
  • Aufstellung der Projektrichtlinien und technischen Spezifikationen, z. B. zur Dokumentation
  • Koordination, Abstimmung, Zusammenführung aller systemtechn. Unterlagen (z. B. Anlagen-, Verfahrens-, Prozess-Beschreibungen, RI-Schemata) und Listen (z. B. E-Verbraucher, Messstellen, Black-Boxen)
  • Erarbeitung und Umsetzung übergeordneter Anlagenkonzepte wie Brandschutz-, Notstrom-, An- und Abfahrbetrieb etc.
  • Terminplanung und –überwachung inkl. Baustellenterminplanung, IBN-Rahmenterminplan
  • Baustellen-QS-Überwachung
  • QS-Überwachung der Herstellungsprozesse (Expediting)
  • Vorbereitung Inbetriebsetzung
  • Schulungsprogramm
  • Sonderkoordination für Anlagenabnahme
  • Dokumentation Gesamtanlagenumfang

Projektbeschreibung

Auf dem ehemaligen Industriegelände des Lautawerkes (Aluminium) wird die zweilinige Abfallverwertungsanlage vom Generalunternehmer ALSTOM Power Boiler GmbH errichtet.

Der Abfall wird mit LKW’s an die 6 Kippstellen des Müllbunkers angeliefert und auf dem Vorschubrost des Naturumlauf/Vertikal-Dampferzeugers verbrannt. Für die Sperrmüllzerkleinerung ist ein Schredder installiert. Die Feuerungsnennleistung beträgt 2 x 37,5 MW. Der Frischdampf verlässt mit 40 bar und 400°C den Überhitzerteil des Kessels und wird auf eine eingehäusige Kondensationsturbine mit einer Anzapfung für die Speisewasservorwärmung und radialem Abdampf nach unten geleitet.

Das Abgas wird aufwendig mittels Sprühabsorber, Aktivkoks, Gewebefilter und SCR-Reaktor gereinigt und über einen 55 m hohen Kamin in die Atmosphäre geleitet. Die Emissionswerte unterschreiten die Forderungen der 17. BImSchV. Die anfallende Schlacke wird mit LKW’s abtransportiert. Für den Betrieb der Anlage wurde ein neuer Personalstamm aufgebaut, so dass die Investition sehr bedeutend für die Region ist.

Broschüre (PDF)